Tonbandaufnahmen
Folgende Tonbandaufnahmen wo Karin Boye ihre eigenen Gedichte liest
sind auf Tonband von Sveriges Radios Programförsäljning,
telefon +46 (8) 7848484.
Bemerken Sie dass Sie 3 Ausschnitte auf Schwedish hören können
(AU-files, 2-300Kb):
Du är fröet
Evighet
För den stora förödmjukelsen
Hur kan förtrostan leva
I rörelse [Der
erste Strof - AU]
Idyll
Ja visst gör det ont [Der
erste Strof - AU]
Jag vill möta
Önskan [Der erste
Strof - AU]
Önskenatt
Osårbar
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In vielen Erinnerungsbildern von Karin Boye ist es vorwiegend eine ihrer
Rollen die geblieben ist - als Rezitatris eigener Gedichte. Ihre ganze Gestalt
schien eine magische Verwandlung durchzumachen eine Ausstrahlung die die
Botschaft des Gedichts an die Zuhörer verstärkte. In einer sachlichen
aber intensiven Weise hat Olof Lagercrantz dies in seinem Essay in "Minnen
och studier", wiedergegeben, ein Jahr nach ihrem Tod erschienen. Er
beginnt seine Schilderung so:
Karin Boye ist in ihren Gedichten dieselbe die sie
in ihren Rezitationen war. Sie stellte sich nicht gern hinter die Rednertribüne
sondern ein Stück nebenan. Sie wollte frei stehen. Sie nahm genügend
Zeit ehe sie zu lesen begann, damit der Körper Zeit hatte, ins
vollkommene Gleichgewicht zu kommen und während des Lesens stand
sie ganz still mit den Absätzen zusammen und mit dem Gesicht ein
wenig aufwärts. Ihre ganze Gestalt und ihr reines offenes Gesicht
harmonierten auf eine wunderbare Weise mit den Gedichten die sie las.
Sie war selbst in solchen Augenblicken eines von den Symbolen, das ihr
Genius aufsuchte.
Der Text ist einem Artikel Björn Juléns, "Karin Boye-bildens
förvandlingar" entnommen. Den Artikel findet man in "Karin Boyes Liv och Diktning III"
Copyright © (1996)
Text: Björn Julén
Bild: Ulf Boye.
Tonbänder: Sveriges Radios Förlag
Layout und presentation: May und Hans Mehlin
Ubersetzung ins Deutsche: Ingrid Malm
Veröffentlicht mit Erlaubnis von:
Björn Julén, text und vorsitzender des Karin Boye Vereins.
Ulf Boye, fotoalbum
Sylvia Söderlund, Sveriges Radios Förlag, copyright das tonbänder
Ingrid Malm, Ubersetzung ins Deutsche |